"Tee hat nicht die Arroganz des Weines, nicht das Selbstbewusstsein des Kaffees, nicht die kindliche Unschuld von Kakao. Im Geschmack des Tees liegt ein zarter Charme, der ihn unwiderstehlich macht und dazu verführt ihn zu idealisieren.”                                                                      (Kakuzo Okakura)

 


Tee - feinster Genuss für die besonderen Momente im Leben

Wie auch bei unseren Kaffees haben wir uns für Sie auf die Suche nach den besten Qualitäten gemacht, die unsere wunderbarer Erde zu bieten hat. Und unsere Ansprüche sind wie immer hoch.

Nur die besten Teeproduzenten kommen in Frage. Könner ihres Faches. Besitzer kleiner Plantagen voller seltener, alter Teesorten. Und voll von Wissen über Tee.Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Menschen, die mit Leidenschaft hinter ihrem Produkt stehen und sich gar nicht vorstellen können, jemals etwas anderes zu tun. So wie wir auch!

Wir finden, dass man das in jedem einzelnen Teeblatt zu spüren bekommt. Denn so wie es für die Zubereitung einer perfekten Tasse Tee Zeit, Liebe und Sorgfalt braucht – braucht es das auch für dessen Entstehung. Das beginnt damit, dass nur die allerfeinsten noch hellgrünen Blätter geerntet werden. Und schon unmittelbar danach entscheiden Trocknung, Hitze oder Fermentierung darüber, ob Sie bloß Tee trinken oder ob Sie fantastischen und märchenhaft guten Tee trinken.

Das ist unser Verständnis von gutem Geschmack: einzigartige Produkte der Natur – kostbar behandelt und so fein wie der Flügelschlag einer Fee.

Herzlich willkommen bei Gustav & Adele.

Herzlich willkommen in Wien!


Teekultur in Wien

Auch wenn die klassischen Teekulturen im asiatischen Raum und in Großbritannien beheimatet sind, Teetrinken ist in Österreich seit dem 16. Jahrhundert möglich. Denn da brachten holländische Handelsflotten die feinen fermentierten Blätter zum ersten Mal in die Habsburgermonarchie. Anfang des 18. Jahrhunderts schließlich waren es die österreichischen Adelskreise, die Tee als feines Heißgetränk etablierten. Anders als in der Oberschicht, wo Tee bereits regelmäßig zum Frühstück genossen wurde, bevorzugte es der Adel jedoch, sonntags exklusive Teegesellschaften abzuhalten. Der überlieferte Spruch: „Wir sehen uns zum Tête-à-Tête beim Tee am Kanapee (Sofa)“, lässt darüber hinaus vermuten, dass dieses sonntägliche Vergnügen durchaus auch zum Ankurbeln des Heiratsmarktes genutzt wurde. Währenddessen hat das einfache Volk das Trinken von Tee auf eine ganz andere Art „zelebriert“. Nämlich, indem es ihn ordentlich mit Branntwein oder Schnaps gemischt hatte. So entstand schließlich der berühmte österreichische „Jagertee“. Längst eine traditionsreiche Spezialität im gesamten Alpenraum.